Intensivierte REhaNAchsorge (IRENA)

Das Rehabilitationszentrum München bietet für die Deutsche Rentenversicherung Bund und Land (ehemals BfA und LVA) das Intensivierte REhaNAchsorgeprogramm IRENA an. Auf Empfehlung (=Kostenzusage) Ihres behandelnden Arztes in der Rehabilitationseinrichtung/-klinik können Sie das berufsbegleitende therapeutische Nachsorgeprogramm in Anspruch nehmen.

Das IRENA-Programm muss innerhalb eines halben Jahres nach Beendigung Ihrer stationären oder ambulanten Rehabilitation abgeschlossen sein. Medizinisch und therapeutisch sinnvoll ist IRENA direkt im Anschluss an Ihre Rehabilitationsmaßnahme.

Effektiv trainieren in der Gruppe

Nach der Eingangsuntersuchung im RZM, erstellt Ihr behandelnder Facharzt ein Therapieprogramm, das sich an Ihren individuellen Reha-Zielen orientiert und variabel angepasst wird. Folgende Therapien erwarten Sie:

  • Medizinische Trainingstherapie
  • Funktionsgruppen
  • Ausdauertraining
Ziele des Nachsorge-Programms
  • Festigung Ihres Gesundheitszustandes
  • Nachhaltiger Transfer des Erlernten in Ihren Alltag
  • Gesundheit im Einklang mit Berufsleben und Freizeitgestaltung
  • Antrag & Durchführung
  • Für wen?
  • Dauer - Leistungen - Zuzahlung
  • Wichtige Hinweise
Antrag & Durchführung

Die IRENA-Empfehlung durch den leitenden Arzt in Ihrer Rehabilitationseinrichtung/-klinik gilt als Kostenzusage durch die Deutsche Rentenversicherung. Mir der Aushändigung der IRENA-Empfehlung können Sie direkt ins RZM kommen und wir erstellen gemeinsam mit Ihnen einen Therapieplan, der zu Ihren Arbeitszeiten passt.

Als behandelnder Arzt in der Rehaeinrichtung finden Sie hier die Empfehlungsschreiben zum IRENA-Antrag für folgende Kostenträger Ihrer Patienten:

Für wen?

Für welche Patienten kommmt das IRENA-Programm im RZM in Frage?

Alle Berufstätigen und EU-Rentner mit orthopädischen und kardiologischen Erkrankungen/Verletzungen, deren Kostenträger für die Rehabilitationsmaßnahme die Deutsche Rentenversicherung ist.

Vom Nachsorgeprogramm IRENA ausgeschlossen sind Versicherte, wenn Sie:

  • mit einer Leistungsfähigkeit von unter drei Stunden pro Tag entlassen wurden,
  • eine Rente wegen Alters von wenigstens zwei Drittel der Vollrente beziehen oder beantragt haben oder
  • eine Leistung beziehen, die regelmäßig bis zum Beginn einer Rente wegen Alters gezahlt wird.
Dauer - Leistungen - Zuzahlung
  • Häufigkeit, Dauer und Termine Ihres IRENA-Programms richten sich nach Ihrer Belastbarkeit und tageszeitlichen Vereinbarkeit mit Ihrer Berufstätigkeit.
  • Der Therapieplan erstreckt sich über maximal 24 Termine in 6 Monaten nach Beendigung der Rehamaßnahme.
  • Jedem Teilnehmer werden pro Anwendungstag € 5,- Fahrtkostenzuschuss ausbezahlt. Das Geld erhalten Sie vom RZM und wird von der Deutschen Rentenversicherung getragen.
  • Für IRENA ist von Ihnen keine Zuzahlung zu leisten.
  • Die Therapien finden in Gruppen statt (keine Einzeltherapie).
Wichtige Hinweise
  • Eine bestehende Arbeitsunfähigkeit oder eine vorgesehene stufenweise Wiedereingliederung steht grundsätzlich nicht einer parallelen Inanspruchnahme von IRENA-Leistungen entgegen.
  • Eine Haushaltshilfe kann während der Inanspruchnahme von IRENA-Leistungen nicht erbracht werden.
  • Ein Anspruch auf Übergangsgeld für die Tage der Inanspruchnahme von IRENA-Leistungen besteht nicht. IRENA sollte berufsbegleitend in Anspruch genommen werden.
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