Rehasport Kardiologie und Orthopädie

Was ist Reha-Sport?

Rehabilitationssport (Reha-Sport) stellt eine ergänzende Maßnahme zur medizinischen Rehabilitation dar. Reha-Sport ist gesetzlich verankert und wird zeitlich befristet von den Kostenträgern finanziert.

Die positiven Auswirkungen auf die Gesundheit sind unumstritten: Alltagsbeschwerden werden vermindert und krankheitsbedingten Folgeschäden kann entgegengewirkt werden. Das Risiko Folgeerkrankungen zu erleiden sinkt.

Verordnet werden können als Erstverordnung durch einen zugelassenen Arzt:

  • 50 Übungseinheiten in 18 Monaten (Regelfall)
  • 120 Übungseinheiten in 36 Monaten (nur bei festgelegten bzw. chronischen Erkrankungen möglich)

Diese erfolgen zu festen Zeiten in geleiteten Übungsgruppen durch entsprechend qualifizierte Übungsleiter.

Sie können jedoch auch als Folgeleistung einer medizinischen Rehabilitation für die Dauer von sechs bis (in speziell begründeten Fällen) 24 Monaten, z. B. durch eine Rehabilitationsklinik, verordnet werden. Kostenträger ist dann die Rentenversicherung.

Wer kann an Reha-Sport teilnehmen?

Es kann jeder am Rehasport teilnehmen, wenn er gesetzlich versichert ist und eine ärztliche Verordnung "Rehasport" aufgrund einer akuten oder chronischen Erkrankung hat.

Jeder niedergelassene Arzt kann die Verordnung budgetfrei ausstellen.

3 Schritte zum Rehasport

1. Schritt: Man lässt sich eine Verordnung zum Rehasport (Muster 56) vom niedergelassenen Arzt ausstellen.

2. Schritt: Mit dieser Verordnung geht man zu seiner Krankenkasse und lässt diese abstempeln.

3. Schritt: Jeden Freitag (außer Feiertags) findet um 11.30 Uhr eine Vorbesprechung/Anmeldung bei uns im Fitness an der Rezeption statt.

Was sind die Inhalte von Rehasport?

Rehabilitationssportgruppen sind speziell geprüfte und zertifizierte Kurse. Es handelt sich dabei um gymnastische Gruppenprogramme.

Nach spezieller Einteilung in diese Rehasportgruppen können Sie je nach ärztlicher Verordnung ein bis drei mal pro Woche trainieren.

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